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mit zauberstift„Wie, wie, wie hab ich Dich lieb“, flötet die Goldammer zwischen Wulkow und Wilhelmshof. So die lautmalerische Übersetzung des Singvogelrufs. Es ist nur einer von vielen Vögeln, die zum Beginn des meteorologischen Frühlings schon sehr aktiv sind. Wanderleiter Thomas Zwiener konnte die Ammer mit seinem elektronischen Zauberstift anlocken. Schon kam sie singend in die Nähe der etwa 30köpfigen Gruppe geflogen, die sich am Sonntagmorgen auf den Weg machte. "Die Vogelwelt ist noch nicht komplett um diese Jahreszeit", sagt der angehende Naturpädagoge, "zum Beispiel fehlt noch der Zilpzalp, den wir sonst in Wulkow oft finden."
Nach knapp zwei Stunden hörten oder sahen die Spaziergänger u.a. Kohlmeisen und Grünfinken, Rotschwänze und Rotkehlchen, Wacholderdrosseln, Kraniche und einen Schwarzmilan. Auf dem Rückweg erhob sich dann kurz vor dem Wulkower Ortsschild noch ein mächtiger Seeadler in die Luft.

Zum Spaziergang gehörte auch ein Blick in die dank mildem Winter weit fortgeschrittene Vegetation. Im Park blühten schon die ersten Sträucher. Besonders für Stadtbewohner auch immer wieder interessant: der Blick auf die ausgedehnte Biberlandschaft links des Wegs nach Wüste Kunersdorf. Eher nicht so schön: der Anblick einer abgenagten Weißbuche am Wulkower Parkteich. „Das ist das härteste Holz, das hierzulande industriell genutzt wird“, erklärte Tischlermeister Manfred Schmidt. Für Biberzähne kein Problem.
Nach der Wanderung ging es in den Speicher zum Brunch, vom ehrenamtlichen Küchenteam mit viel Liebe vorbereitet. Schöne Veranstaltung, meinten viele. Wird fortgesetzt.

Dieser Beitrag bezieht sich auf die naturkundliche Wanderung mit Sonntagsbrunch am 1. März 2020