Liebe Besucherinnen und Besucher, diese Seite verwendet Cookies.

Am Mittwoch, 7.9., 19 Uhr, lädt die Berliner Gesellschaft für Neue Literatur zu einer Lesung in den Wulkower Ökospeicher ein. Fünf Autorinnen und ein Autor wollen dabei im Rahmen einer weltweiten Lesung ihre Stimmen gegen politischen Populisums erheben. „Aufwiegler verbreiten ihre Parolen, machen Minderheiten zu Sündenböcken und pochen auf nationale Überlegenheit. Die Sprache wird zum Werkzeug von Demagogen. Doch Demokratie lebt von der Diskussion“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Jana Groß und Nora Lachmann lesen Texte von Arundhati Roy und George Orwell. Barbara Ahrens liest „Papa kommt bald“: Das Schicksal ihrer aus Bosnien geflüchteten Schülerin erinnert eine deutsche Lehrerin an die eigene Familiengeschichte. Erika Balke beschreibt in ihrer satirischen Kurzgeschichte „Die Kunst des Feierns" eine zersplitterte Festgesellschaft. Wolfgang Fehse entwickelt in „Für eine Weinbergschnecke“ aus einem scheinbar harmlosen Kindheitserlebnis eine Biografie, die mit dem entlarvenden Satz endet: Ich bin unschuldig. Gitta Mikati liest Szenen aus ihrem aktuellen Projekt „Sir! Yes Sir!", das sich mit der Frage beschäftigt: Kann man sich vor Gewalt und Terror schützen, ohne die persönliche Freiheit aufzugeben?
Die Lesung ist Teil einer Schreibwoche, die zu dieser Zeit von der Gesellschaft für Neue Literatur in Wulkow veranstaltet wird.
Der Eintritt ist frei.