Liebe Besucherinnen und Besucher, diese Seite verwendet Cookies.

Abendprogramm

Nicht nur tagsüber, sondern auch abends gab es eine Menge Neues rund um den Apfel zu erfahren.

Den Auftakt machte ein Dokumentarfilm über den Ursprung unserer Äpfel. Was wenig bekannt ist: dieser liegt in Kasachstan, wo es im Tian Shan Gebirge heute noch große aber bedrohte Apfelbaum-Urwälder gibt. Mit Apfelbaum-Riesen von bis zu 30 Metern Höhe, einem Alter bis zu 300 Jahren und dies trotz Temperaturen von minus 40° bis plus 40°C. Vom engagierten und fachkundigen Übersetzer Marcin Dziubek simultan ins polnische übertragen, zeigte der Film, wie vor Ort für den Erhalt der Apfelurwälder gekämpft wird.

Nach ihrem ayurvedischen Koch-Workshops am Nachmittag informierte Karsta Reinemund-Vetter am Abend über die Bedeutung des Apfels zur Gesunderhaltung und als Heilmittel. Was ja auch schon im bekannten Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ seinen Ausdruck findet. Unter anderem erfuhren die zahlreichen Zuhörer/innen, wie Äpfel bei Verdauungs- und Stoffwechselproblemen angewendet werden und dass sie blutreinigend, beruhigend, vitaminspendend und lindernd bei Heiserkeit, Rheuma und Gicht wirken können.

Passend zu den Baumpflanzaktionen am Freitag, den 8. November, fand der Ökologie-Workshop in Form einer gut besuchten Klimarunde im Speichercafé statt. Aktivistinnen von Fridays for Future diskutierten engagiert und mit Politiker/innen, Lehrern und zahlreichen Vertreter/innen von regionalen Umweltinitiativen. Auch die Presse war vor Ort und berichtete über die lebhafte Podiumsdiskussion, bei der viele neue Kontakte und Vernetzungen entstanden.