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Verarbeiten

Der größte Teil der Apfelernte wurde zu Saft gepresst und in Bag-in-Boxes abgefüllt. Das sind PE-Beutel mit einem luftdichten Zapfhahn, welche in eine Kartonkiste eingelegt werden. Durch Betätigen des Hahns wird der Saft so gezapft, dass kein Sauerstoff in den Beutel gelangt und der Saft über Monate haltbar bleibt. Um möglichst wenig Kunststoffabfall im Verhältnis zur Saftmenge zu erzeugen, wurden die größeren 5-Liter Boxen ausgewählt. Die Kartonkisten sind wiederverwendbar und wurden im Rahmen von Workshops kunstvoll gestaltet.

Über den Saftherstellung hinaus wurden viele traditionelle und moderne Rezepte ausprobiert und ausgetauscht. Darunter Köstlichkeiten wie Chutneys, Gelees, Marmeladen und Apfelmus. Dabei werden auch typische Zutaten aus den beiden Partnerprojekten wie ökologischer Bienenhonig, wilde Obst-, Beeren- und Kräutersorten (z.B. Hagebutte, Holunder, Quitten, Brennnessel, Minze) und Wurzelgemüse (rote Beete, Möhren) zugegeben.

Beim ihrem Koch-Workshop hat die Ayurvedin Karsta Reinemund-Vetter spezielle Rezepte aus der ayurvedischen Küche vorgestellt und mit den Interessierten zubereitet. Apfel-Chutneys in vielen Varianten mit unterschiedlichen Zutaten konnten hergestellt und verkostet werden.

Sowohl Säfte als auch Chutneys und Marmeladen wurden zum Projektende an die Teilnehmer/innen des deutsch-polnischen Apfelherbstes verteilt. Alle Erzeugnisse wurden zudem den Besucher/innen des Apfelfestes zum Verkosten angeboten.