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(informacje po polsku tutaj) Der deutsch-polnische Apfelherbst bot allen Interessierten beiderseits der Oder ein abwechslungsreiches und gut besuchtes Programm rund um das Thema „Apfel“. Themenschwerpunkte waren zum einen die Ernte und Verarbeitung von Äpfeln, das Mosten zu Säften sowie die Veredelung zu Chutneys und anderen Leckereien. Zum anderen ging es um die Pflege von Bäumen und Streuobstwiesen, die Bewahrung und Neuanpflanzung alter Apfelsorten und die Beleuchtung des Themas aus ökologischer, kultureller, touristischer und gesundheitlicher Sicht.

Der Apfelherbst erstreckte sich über die letzte September-Woche und ein verlängertes Wochenende Anfang November. Höhepunkte bildeten ein deutsch-polnisches Apfel- und Herbstfest am 29. September sowie Exkursionen zu Partnerprojekten in Reitwein und Owczary.

Das Programm lud ein zum Mitmachen, gemeinsamen Lernen, zum grenzüberschreitenden Austausch und zum Genießen. Es richtete sich an Jung und Alt und war dank laufender Übersetzung und zweisprachiger Seminare gleichermaßen für deutsch und polnisch sprechende Teilnehmer/innen geeignet.  

Träger des Projektes ist der gemeinnützige Ökospeicher e.V. in Wulkow, polnischer Kooperati-onspartner der Klub Przyrodników, vertreten durch das Muzeum Łąki w Owczarach. Beide Projekte verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und an beiden Standorten spielen Äpfel und Apfelbäume eine wichtige Rolle.

In Wulkow wurden in den vergangenen Jahren über 300 Apfelbäume als Streuobstwiesen angelegt, unter anderem auch mit alten Sorten aus der Baumschule in Owczary. Es gibt zudem eine Tradition der Saftherstellung: vor einigen Jahren konnten Interessierte ihre Ernte beim Speicher abgeben, um sie zu Saft pressen zu lassen und es gibt beim befreundeten LandBau e.V. kleinere Presse zur Herstellung von Apfelsaft.

In Owczary gibt es eine Baumschule mit Obstbäumen, eine Obstwiese und viele Obstbaumalleen in der Umgebung. Im Wiesenmuseum werden Workshops zum Thema Veredelung von Obstbäumen und regelmäßige Bildungsveranstaltungen zur Förderung von alten Obstbaumsorten („Herbsttreffen auf der Obstwiese”) durchgeführt.

Neben den beiden Projektpartnern haben sich die Kita Grashüpfer, der Verein LandBau e.V. und die Towarzystwo Przyjaciół Słońska „Unitis Viribus“ am Projekt beteiligt.

Mit dem Apfelherbst wurden mehrere Ziele verfolgt und umgesetzt. Zum einen sollten die Bedeutung des Apfels als  traditionelles, gesundes und lagerfähiges Nahrungs- und Genussmittel und der Stellenwert von Streuobstwiesen und Obstbaum-Alleen (wieder) ins Bewusstsein gerufen werden. Zum anderen sollten praktischen Fertigkeiten bei der Pflanzung, Pflege, Apfel-Ernte und -Verarbeitung vermittelt werden.

Darüber hinaus wurden unterschiedliche und gemeinsame Traditionen und kulturelle Eigenheiten beiderseits der Oder zusammengeführt, grenzüberschreitender Austausch durch praktische Tätigkeit gefördert und Kontakte gepflegt und vertieft.

Ein für den Ökospeicher e.V. zentrales Ziel bildet der Klimaschutz. Der Verein hat beschlossen, sein Seminar- und Gästehaus in naher Zukunft klimaneutral zu betreiben. Dies wird über zusätzliche Einsparungen hinaus nur dann gelingen, wenn Bäume - als Streuobstwiesen, Landschaftselemente wie Alleen oder Hecken oder als Mischwald - gepflegt, erhalten und neu angepflanzt werden.

Auch diesem Ziel konnte mit dem Apfelherbst Rechnung getragen werden.

Ermöglicht wurde der deutsch-polnische Apfelherbst durch kompetente Workshop-Leiter/innen, zahlreiche Helfer/innen sowie die Förderung im Rahmen des Klein-Projekte-Fonds (KPF) des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg-Polen 2014-2020 (Projekt KPF 037/19).

Allen Beteiligten am guten Gelingen gilt unser herzlicher Dank

Ökospeicher e.V.  im November 2019

Po polsku:

W czasie „Polsko-niemieckiej jabłkowej jesieni” wszyscy zainteresowani mieszkańcy terenów leżących po obu stronach Odry mogli uczestniczyć w różnorodnych działaniach związanych z jabłkami i jabłoniami. Zajmowaliśmy się głównie zbiorem i przetwarzaniem jabłek, m.in. na soki i sosy chutney. Ważnymi punktami były też pielęgnacja i zachowanie drzew owocowych i sadu, sadzenie jabłoni starych odmian oraz naświetlenie ekologicznych, kulturowych, turystycznych i zdrowotnych aspektów tematu.
Projekt został zrealizowany w ostatnim tygodniu września oraz w długi weekend na początku listopada. Jego główne atrakcje stanowiły polsko-niemieckie Święto Jabłek i Jesieni 29 września 2019 roku oraz wycieczki do projektów partnerskich w Owczarach i w Reitwein.
Uczestnicy projektu byli zaproszeni do aktywnego działania, wspólnej nauki, ponadgranicznej wymiany doświadczeń i do cieszenia się urokami jesieni. Program skierowany był do osób młodych i starszych, a dzięki stałemu wsparciu tłumacza i dwujęzycznym seminariom nadawał się zarówno dla osób polsko-, jak i niemieckojęzycznych.
Projekt został zrealizowany przez stowarzyszenie Ekospichlerz z Wulkow oraz przez polskiego partnera – stowarzyszenie Klub Przyrodników, reprezentowane przez Muzeum Łąki w Owczarach. Obydwie inicjatywy łączy wieloletnia współpraca, oparta na wzajemnym zaufaniu. A jabłka i jabłonie mają dla obydwu duże znaczenie.