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Apfelherbst 2019

(informacje po polsku tutaj) Der deutsch-polnische Apfelherbst bot allen Interessierten beiderseits der Oder ein abwechslungsreiches und gut besuchtes Programm rund um das Thema „Apfel“. Themenschwerpunkte waren zum einen die Ernte und Verarbeitung von Äpfeln, das Mosten zu Säften sowie die Veredelung zu Chutneys und anderen Leckereien. Zum anderen ging es um die Pflege von Bäumen und Streuobstwiesen, die Bewahrung und Neuanpflanzung alter Apfelsorten und die Beleuchtung des Themas aus ökologischer, kultureller, touristischer und gesundheitlicher Sicht.

Der Apfelherbst erstreckte sich über die letzte September-Woche und ein verlängertes Wochenende Anfang November. Höhepunkte bildeten ein deutsch-polnisches Apfel- und Herbstfest am 29. September sowie Exkursionen zu Partnerprojekten in Reitwein und Owczary.

Das Programm lud ein zum Mitmachen, gemeinsamen Lernen, zum grenzüberschreitenden Austausch und zum Genießen. Es richtete sich an Jung und Alt und war dank laufender Übersetzung und zweisprachiger Seminare gleichermaßen für deutsch und polnisch sprechende Teilnehmer/innen geeignet.  

Träger des Projektes ist der gemeinnützige Ökospeicher e.V. in Wulkow, polnischer Kooperati-onspartner der Klub Przyrodników, vertreten durch das Muzeum Łąki w Owczarach. Beide Projekte verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und an beiden Standorten spielen Äpfel und Apfelbäume eine wichtige Rolle.

Ernten

Los ging es mit dem deutsch-polnischen Apfelherbst am 25. September 2019 in den beiden Streuobstwiesen. In Wulkow selber wurden auf dem Gelände einer ehemaligen LPG in den vergangenen Jahren rund 100 Obstbäume neu angepflanzt. Auch wenn 2019 für die Oderregion kein gutes Apfeljahr war, fanden sich doch ausreichend Äpfel für einen ausgedehnten Ernteeinsatz der örtlichen Kindertagesstätte „Grashüpfer“. Mehr als 20 Kinder, Erzieherinnen und Eltern pflückten, schüttelten und sammelten Apfel. Die besten wurden als Tafelobst ausgewählt (und zum Teil gleich vor Ort verkostet) der Rest wurde mittels Schubkarren, Wägelchen, Taschen und einem Trecker zum Speichervorplatz transportiert.

Etwas weiter entfernt liegt die ausgedehnte und malerische Streuobstwiese zwischen Wulkow und Wüste-Kunersdorf in einem ausgedehnten Landschaftsschutzgebiet. Bis zur Oder hin wurden dort vom Wulkower Hof über Jahre hinweg alte Obstbäume freigelegt und neue dazu gepflanzt. Insgesamt dürften es mittlerweile rund 300 Bäume sein, ein Großteil davon alte Apfelsorten.

Die Hochstammbäume und das teils unwegsame Gelände machten die Ernte für die deutschen und polnischen Teilnehmer/innen gleichermaßen anspruchs- und reizvoll. Sportlichkeit beim Bäume-Klettern, Kreativität beim Pflücken der teils sehr hoch hängenden Äpfel sowie Kraft und Ausdauer beim Schütteln und Einsammeln waren gefragt - und abends auch für alle spürbar.

Mosten

Der zweite Tag des Apfelherbstes stand im Zeichen des Mostens. Zu diesem Zweck wurde die mobile Mosterei von Tobias Hahn auf dem Speichervorplatz aufgebaut und in Betrieb genommen. Zusätzliche Gerätschaften wie Hochdruckreiniger und Behältnisse wurden vom Wulkower Hof bereitgestellt.

Das am Vortrag eingesammelte und ins Dorf transportierte Obst musste zunächst gewaschen und sortiert werden. Faule Stellen wurden herausgeschnitten, um einen Saft von hoher Qualität zu erzeugen. Erst dann wurden die Äpfel in die Schneidemühle gefüllt – eine Art Häcksler, mit dem die Äpfel fein gehackt werden. Dieser Apfelbrei wurde anschließend in die Hydropresse eingefüllt. Durch den Wasserdruck (rund 6 bar) wird darin eine Gummimembran aufgebläht. Diese drückt die zerkleinerten Äpfel durch die Gitter - und heraus kommt ein naturtrüber leckerer Apfelsaft (der auch gerne gleich ab Presse gekostet wurde). Nach jeder Pressung wird die Hydropresse entleert und für die nächste Charge vorbereitet.

Der gewonnene Saft wurde anschließend in mehreren Heizsystemen pasteurisiert und in verschiedene Behältnisse abgefüllt: in sterilisierte Flaschen, sogenannte Bag-in-Boxes und in spezielle Saftfässer.

Viel Arbeit also für die rund 30 Kinder und Erwachsenen, die sich insgesamt an der Mostaktion beteiligten. Trotzdem blieb natürlich auch Zeit um zu kosten, zu vergleichen, zu mischen (z.B. Apfel- und Rote Beete Saft) und auch nochmals in die Streuobstwiese zu fahren und Nachschub zu holen.

Damit alle die Möglichkeit hatten, auch einmal selber Saft zu pressen, wurde die Mostaktion auf zwei Tage verlängert.

Verarbeiten

Der größte Teil der Apfelernte wurde zu Saft gepresst und in Bag-in-Boxes abgefüllt. Das sind PE-Beutel mit einem luftdichten Zapfhahn, welche in eine Kartonkiste eingelegt werden. Durch Betätigen des Hahns wird der Saft so gezapft, dass kein Sauerstoff in den Beutel gelangt und der Saft über Monate haltbar bleibt. Um möglichst wenig Kunststoffabfall im Verhältnis zur Saftmenge zu erzeugen, wurden die größeren 5-Liter Boxen ausgewählt. Die Kartonkisten sind wiederverwendbar und wurden im Rahmen von Workshops kunstvoll gestaltet.

Über den Saftherstellung hinaus wurden viele traditionelle und moderne Rezepte ausprobiert und ausgetauscht. Darunter Köstlichkeiten wie Chutneys, Gelees, Marmeladen und Apfelmus. Dabei werden auch typische Zutaten aus den beiden Partnerprojekten wie ökologischer Bienenhonig, wilde Obst-, Beeren- und Kräutersorten (z.B. Hagebutte, Holunder, Quitten, Brennnessel, Minze) und Wurzelgemüse (rote Beete, Möhren) zugegeben.

Beim ihrem Koch-Workshop hat die Ayurvedin Karsta Reinemund-Vetter spezielle Rezepte aus der ayurvedischen Küche vorgestellt und mit den Interessierten zubereitet. Apfel-Chutneys in vielen Varianten mit unterschiedlichen Zutaten konnten hergestellt und verkostet werden.

Sowohl Säfte als auch Chutneys und Marmeladen wurden zum Projektende an die Teilnehmer/innen des deutsch-polnischen Apfelherbstes verteilt. Alle Erzeugnisse wurden zudem den Besucher/innen des Apfelfestes zum Verkosten angeboten.

Pflanzen

Der Ökospeicher Verein hat 2019 einen klimaneutralen Betrieb seines Speichergebäudes beschlossen. Damit verbunden ist der Auftrag, die trotz Ökostrom, Solaranlagen und Pelletheizung freigesetzten Klimagase durch regionale Maßnahmen zu kompensieren. Eine effiziente und sympathische Maßnahme dafür ist die Ersatz- und Neupflanzung von Bäumen.

Besonders sinnvoll sind dabei Streuobstwiesen, weil sie nicht nur CO2 binden, sondern auch mikroklimatische Verbesserungen bringen, die darunter liegende Vegetation vor dem Verdorren schützen sowie Wild- und Weidetieren Nahrung und Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bieten.

So war es naheliegend, im zweiten Teil des Apfelherbstes vom 8. bis 10. November mit den Teilnehmer/innen Ersatz- und Neupflanzungen von Apfelbäumen durchzuführen.

Besonders erfreulich, dass auch hier wieder Kinder, Erzieherinnen und Eltern der Kita Grashüpfer mit von der Partie waren. Ein Apfelbaum von der Sorte „Gelber Köstlicher“  wurde dabei direkt auf dem Gelände der Kita gepflanzt. Mit dabei war auch eine Reporterin der Märkischen Oderzeitung; der Artikel erschien am 8.11.2019 unter dem Titel: Gelbe Köstliche für die "Grashüpfer" 

Die übrigen Bäume, welche überwiegend aus der Baumschule des polnischen Partnerprojektes in Owczary stammten, wurden in der Streuobstwiese bei Wüste Kunderdorf gepflanzt. Über die eigentliche Pflanzung hinaus mussten dort die Bäume auch vor Wildverbiss und unerwünschtem Kontakt mit dem im Oder-Seitental aktiven Biber geschützt werden.

Baumschnittseminar

Trotz regnerischen Wetters trafen sich rund 15 deutsche und polnische Interessierte zum Baumpflege und Baumschnitt-Seminar in den Kunersdorfer Streuobstwiesen.

Das zweisprachige Seminar begann mit dem theoretischen Teil. Unter anderem zur Auswahl, zur Pflege und zur Desinfektion des geeigneten Werkzeugs. Die Desinfektion ist ein unterschätzter Punkt, wie die Teilnehmer/innen lernten. Denn Baum-Krankheiten wie Pilz- bzw. Bakterienbefall werden auch bei Bäumen durch „Ansteckung“ übertragen – insbesondere durch kontaminiertes Werkzeug.

Beim praktischen Teil wurde von den beiden erfahrenen Fachleuten - Jakob Thöne für die deutschsprachigen Teilnehmer/innen, Ewa Drewniak für die polnischsprachigen -  Wert darauf gelegt, vor dem Schneiden den Baum in seiner Form und Eigenheit zu erkennen und danach die Maßnahmen behutsam und zielgerichtet umzusetzen. Dazu gehört, Haupt- und Nebentriebe zu erkennen, die angestrebte Form gezielt zu stärken und im Verlauf des Schneidens auch immer wieder zu überprüfen. Es wurde gezeigt, wie Schnittflächen so klein wie möglich gehalten werden können und zudem so gelegt, dass sich keine Fäulnis oder Infektionen bilden.    

Auf der Streuobstwiese wurden dann auch Obstbäume besichtigt und begutachtet, die seit Jahrzehnten sich selbst überlassen blieben. Darunter eindrückliche und landschaftsprägende Bäume, die aber natürlich für eine (menschliche) Ernte des Obstes nicht mehr in Frage kommen.

Workshops

In Ergänzung der praktischen Arbeiten mit dem Obst und den Bäumen wurden an mehreren Tagen künstlerische, kulturelle und kulinarische Workshops für Groß und Klein angeboten.

Die zur Saftabfüllung verwendeten Bag-in-Boxes eignen sich sehr gut für eine künstlerische Gestaltung. Es wurden deshalb neutrale Karton-Verpackungen für die 5-Liter-Gebinde beschafft, die dann von Kindern und Erwachsenen kreativ verschönert wurden. Die Textilgestalterin Krystyna Działtowska-Gintowt hatte einen Koffer voller Textilreste, bunter Papiere und sonstiger Utensilien mitgebracht. Bei ihrem Workshop wurde geschnitten, genäht, geklebt und gemalt - mit vielfältigen und künstlerischen Ergebnissen.

Die Kinder der Kita Grashüpfer nutzten Pausen bei der Saftherstellung, um ihrerseits die Kartonkisten kreativ und farbenfroh zu verschönern. Die Ergebnisse der Kunstworkshops waren beim Apfelfest zu besichtigen.

Die Bag-in-Box Verpackungen sind an sich schon praktisch und haltbar - besonders aber dann, wenn sich auch noch ein Trinkglas darunter stellen lässt und die Box eine leichte Neigung aufweist. So ist gesichert, dass keine Luft eintreten kann. Bernd Walden hat deshalb in seinem Holz-Workshop mit und für die Teilnehmer/innen Holzgestelle zur Aufstellung der Boxen hergestellt. Für diese anspruchsvolle Arbeit wurde auch die Werkstatt im Speicher genutzt.

Abendprogramm

Nicht nur tagsüber, sondern auch abends gab es eine Menge Neues rund um den Apfel zu erfahren.

Den Auftakt machte ein Dokumentarfilm über den Ursprung unserer Äpfel. Was wenig bekannt ist: dieser liegt in Kasachstan, wo es im Tian Shan Gebirge heute noch große aber bedrohte Apfelbaum-Urwälder gibt. Mit Apfelbaum-Riesen von bis zu 30 Metern Höhe, einem Alter bis zu 300 Jahren und dies trotz Temperaturen von minus 40° bis plus 40°C. Vom engagierten und fachkundigen Übersetzer Marcin Dziubek simultan ins polnische übertragen, zeigte der Film, wie vor Ort für den Erhalt der Apfelurwälder gekämpft wird.

Nach ihrem ayurvedischen Koch-Workshops am Nachmittag informierte Karsta Reinemund-Vetter am Abend über die Bedeutung des Apfels zur Gesunderhaltung und als Heilmittel. Was ja auch schon im bekannten Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ seinen Ausdruck findet. Unter anderem erfuhren die zahlreichen Zuhörer/innen, wie Äpfel bei Verdauungs- und Stoffwechselproblemen angewendet werden und dass sie blutreinigend, beruhigend, vitaminspendend und lindernd bei Heiserkeit, Rheuma und Gicht wirken können.

Passend zu den Baumpflanzaktionen am Freitag, den 8. November, fand der Ökologie-Workshop in Form einer gut besuchten Klimarunde im Speichercafé statt. Aktivistinnen von Fridays for Future diskutierten engagiert und mit Politiker/innen, Lehrern und zahlreichen Vertreter/innen von regionalen Umweltinitiativen. Auch die Presse war vor Ort und berichtete über die lebhafte Podiumsdiskussion, bei der viele neue Kontakte und Vernetzungen entstanden.

Herbstfest

Den Abschluss und Höhepunkt der ersten Apfelwoche bildete das deutsch-polnische Apfel- und  Herbstfest im und am Ökospeicher Wulkow. Die vielfältigen Ergebnisse und Erzeugnisse der vorausgegangenen Woche wurden einem breiten Publikum nahe gebracht. Unter anderem konnten die Besucher/innen die hergestellten Speisen und Getränke kosten, die fantasievoll gestalteten Apfelsaft-Boxen besichtigen, verschiedene Apfelsorten probieren oder an einem Kreisel-Wettbewerb teilnehmen.

Die Kreisel aus Eicheln und Holzspießen wurden schon beim Holz-Workshop als Pausenfüller hergestellt und konnten beim Apfelfest von den Gästen unter fachkundiger Anleitung gebastelt werden. 

Auch die Teilnehmer des befreundeten Partnerprojekts von GLOS waren mit einem Stand vertreten. Dort gab es u.a. den frisch gepressten Apfel-Mango-Saft mit Mangos aus fairem Handel zu kosten.

Nebst den kostenlosen Informations- und Probierständen waren auch kommerzielle Marktbetreiber vor Ort, wo Besucher/innen auch größere Mengen Äpfel und weitere Lebensmittel sowie Kunsthandwerk erwerben konnten.

Leider waren beim Apfelfest auch einsetzender Regen und stärker werdender Sturm zu Gast. Trotzdem fanden rund zwei- bis dreihundert  Besucher/innen den Weg nach Wulkow.

ExkursionOwczary

In Regionen ohne Attraktionen wie Berge, Meer oder große Seen können auch vermeintlich unspektakuläre Angebote touristisch genutzt werden – so auch der Apfel. Am Beispiel ihrer ehemaligen Heimat um Warka zeigte Małgorzata Murao auf, wie sich die Region 50 km südlich von Warschau als gut besuchte Apfelregion profiliert hat (http://jablkowa.warka.pl/).

Nach dem Tourismus-Workshop und nach der Vorbereitung des Apfelfestes radelten die Teilnehmer/innen der Oder entlang bis nach Reitwein. Dort hatte die Initiative GLOS (Globales Lernen an Oder und Spree) zur jährlichen „Apfel-Birne-Mangosaftaktion – Fair&Regional“ ins Rüstzeitenheim geladen. Und auch dort wurden zuvor geerntete Äpfel und Birnen zu Saft gepresst; in diesem Fall veredelt mit Mangopüree vom Fairhandelspartner PREDA auf den Philippinen. In Reitwein kam es zum Treffen und Erfahrungsaustausch der frisch gebackenen „Apfel-Fachleute“.

Auch am Abschlusstag des Apfelherbstes ging es auf Exkursion. Nach einem gemeinsamen Brunch im Speichercafé - untermalt von einem kleinen Sonntags-Konzert des Frankfurter Chors Vocaliesen – machten sich die Teilnehmer/innen auf den Weg ins Wiesenmuseum nach Owczary. Das Hauptaugenmerk galt dort der Baumschule, aus der auch die in Wulkow neu gepflanzten Apfelbäume stammten. Die Leiterin Ewa Drewniak führte von der Baumschule über die geschützten Trockenwiesen bis zum Museum und berichtete über Erfolge, aber auch Probleme des Naturschutzes in der Oderregion.

 

ErntenW czasie „Polsko-niemieckiej jabłkowej jesieni” wszyscy zainteresowani mieszkańcy terenów leżących po obu stronach Odry mogli uczestniczyć w różnorodnych działaniach związanych z jabłkami i jabłoniami. Zajmowaliśmy się głównie zbiorem i przetwarzaniem jabłek, m.in. na soki i sosy chutney. Ważnymi punktami były też pielęgnacja i zachowanie drzew owocowych i sadu, sadzenie jabłoni starych odmian oraz naświetlenie ekologicznych, kulturowych, turystycznych i zdrowotnych aspektów tematu.
Projekt został zrealizowany w ostatnim tygodniu września oraz w długi weekend na początku listopada. Jego główne atrakcje stanowiły polsko-niemieckie Święto Jabłek i Jesieni 29 września 2019 roku oraz wycieczki do projektów partnerskich w Owczarach i w Reitwein.
Uczestnicy projektu byli zaproszeni do aktywnego działania, wspólnej nauki, ponadgranicznej wymiany doświadczeń i do cieszenia się urokami jesieni. Program skierowany był do osób młodych i starszych, a dzięki stałemu wsparciu tłumacza i dwujęzycznym seminariom nadawał się zarówno dla osób polsko-, jak i niemieckojęzycznych.
Projekt został zrealizowany przez stowarzyszenie Ekospichlerz z Wulkow oraz przez polskiego partnera – stowarzyszenie Klub Przyrodników, reprezentowane przez Muzeum Łąki w Owczarach. Obydwie inicjatywy łączy wieloletnia współpraca, oparta na wzajemnym zaufaniu. A jabłka i jabłonie mają dla obydwu duże znaczenie.