Einer der ersten FCKW-freien Kühlschränke der Welt hat nach fast zwei Jahrzehnten ausgedient. Beim letzten Arbeitseinsatz musste das Schrankungetüm der Baustelle weichen und wurde demontiert.
Der Kühlschrank war mit einem Prototypen der damals revolutionären Kühltechnik der erzgebirgischen Firma dkk Scharfenstein ausgestattet. Die hatte 1992 als Kältemittel erstmals Propan und Butan statt schädlicher Fluorchlorkohlenwasserstoffe eingesetzt. Greenpeace unterstützte die Technologie damals mit einer aufwändigen Kampagne und sorgte so nicht nur für das Überleben des abwicklungsbedrohten Betriebs - heute Foron -, sondern auch für den Siegeszug der FCKW-freien Kühlschränke. Der Ökospeicherveren hatte um die dkk-Technik herum eine ziemlich große stählerne Kühlzelle gebaut, diese mit einer rund 20 Zentimeter dicken Papierwoll-Dämmschicht verpackt und das Ganze in einen massiven zweiflügeligen Holzschrank (Tischler Manni Schmidt) gesperrt. Auch nach dem Ende der Elektrik hatte der Koloss noch jahrelang gute Dienste als Vorratsschrank geleistet.
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