20.05.09 Das Schloss von Wulkow – in seinem bejammernswerten Zustand – kennt jeder, der mal im Ort war. Aber wer kennt schon das Wulkower Wasserschloss? Tischlermeister Manfred Schmidt hat es einst gebaut und zeigte es am Mittwochabend auf einer kleinen Exkursion durch Wulkower Ecken, die nicht jeder kennt. Das Wasserschloss ist ein hölzerner Kasten am Ausgang eines kleinen angestauten Teichs am Mühlenfließ. Mit einem Schieber lässt sich regulieren, wie viel Wasser in den nachfolgenden Teich laufen soll.
Das „Wasserschloss“ steht in einem schmalen Wäldchen, das sich entlang des südlichen Ortsrands zieht. Wulkows Kita-Kinder kennen es als Troll- oder Feenwald. Wanderer finden hier einen kleinen Rastplatz mit einem Wetterschutzhäuschen – gerade erst von ABM-Leuten fertig gestellt. Gut zwanzig Vereinsmitglieder und interessierte Wulkower beteiligten sich an der kleinen Wanderung zu Plätzen, an denen man nicht jeden Tag vorbeikommt. Auch das Wiesentheater hinter der früheren Holunderplantage kannte manch einer noch nicht. Derzeit weiden ganz in der Nähe schwarze Pommernschafe der Naturschutzschäferei Katrin Todt. Bewacht werden die von Eseslsstute Emmi, einem echten Charakterkopf. Zum Schluss überzeugte sich die Gruppe, wie gut der Kräutergarten von Vereinsmitglied Gaby Kray in Schuss gehalten wurde. Eine Arbeit, die auch am nachfolgenden Himmelfahrtstag von vielen Wulkow-Besuchern mit Freude wahrgenommen wurde.
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