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schulz wulkow wieseDer Ökospeicherverein trauert um ein langjähriges Vereinsmitglied. Woldemar Schulz-Wulkow starb am 2. Juni in seinem Wohnort Frankfurt am Main im Alter von 83 Jahren.

„Wir verlieren mit Woldemar Schulz-Wulkow nicht nur eines unserer treuesten Vereinsmitglieder, sondern auch einen am Wohle Wulkows interessierten und stets engagierten Mitstreiter“, schrieb der Vereinsvorstand in einer Kondolenz an die Familie.

Woldemar Schulz-Wulkow war der jüngste noch in Wulkow geborene Sohn des letzten Rittergutsbesitzers Günther Schulz-Wulkow (1892 – 1956). Der wurde nach dem Krieg enteignet– so wie alle sogenannten Großgrundbesitzer in der sowjetischen Besatzungszone. Die Familie musste aus Wulkow fliehen.

Woldemar Schulz-Wulkow besuchte in Soest / Westfalen das Gymnasium, erlernte den Beruf eines Industriekaufmanns, war vor seiner Pensionierung Prokurist und Personalchef einer Firma aus der Metallbranche. Woldemar Schulz-Wulkow war Rechtsritter des Johanniterordens.

Nach der Wiedervereinigung besuchte Woldemar Schulz-Wulkow immer wieder seinen Heimatort, erneuerte alte Kinderfreundschaften und engagierte sich für den Ort. Unter anderem wurde die Dorfkirche auch mit seiner Unterstützung saniert.

Die feierliche Urnenbeisetzung im Familiengrab erfolgt am 22. Juni, 11 Uhr, Dorfkirche Wulkow. Statt um Blumen oder Kränze bittet die Familie um eine Spende für die Johanniter Hilfsgemeinschaft Frankfurt (Oder) oder für die Wulkower Dorfkirche.

Foto: Horst Wiese / Ökospeicher e.V.