gesperrter park wulkow klein

Update vom 2.5.: Inzwischen kommt Bewegung in die Sache. Die Land- und Kreistagsabgeordnete Bettina Fortunato (Die Linke) hat für den 15. Mai eine Art "Parkgipfel" organisiert. Parknutzer sowie Amts- und Behördenvertreter werden dabei gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Vereine und Parknutzer wehren sich gegen die Sperrung des Wulkower Gutsparks. Der Ökospeicher e.V., der Verein "Die Wulkower", der Elternbeirat der Naturkita "Grashüpfer" und die örtliche Gruppe des Märkischen Anglervereins haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die Schließung der Parkanlage ausgesprochen. Der Park war nach den Sturmschäden im Spätherbst geschlossen worden, da er nicht verkehrssicher ist. Doch eine Perspektive, wann die nötigen Arbeiten zur Wiederherstellung beginnen, wurde den Nutzern nicht genannt. Die Unterzeichner fürchten nun, die Zäune könnten über Jahre stehen bleiben. Die Erklärung macht auf die erheblichen Konsequenzen aufmerksam, welche die Parkschließung für Wulkower und Gäste hat:

Die Kita könne ihr Naturbildungskonzept nur unzureichend umsetzen. Das jährliche Parkfest, Höhepunkt des Dorflebens, müsse auf ein anderes Gelände ausweichen. Der ehrenamtlich gepflegte Kräutergarten verwildere. Naturkundliche Seminarveranstaltungen im Ökospeicher könnten nur mit Einschränkungen stattfinden. Die Ufo-Gäste seien vom Dorfleben abgeschnitten. Eine geplante Trauung unter der Rotbuche ist dort nicht möglich. Zudem falle der Park für Sport und Erholung aus. 

Die Unterzeichner fordern von Amtsverwaltung und Gemeinde umgehend Lösungen zu entwickeln, mit denen der Park zumindest teilweise oder eingeschränkt nutzbar gemacht wird - so wie es derzeit für den Bereich der Kriegsgräberstätte geschieht.

Die gesamte Erklärung zum Download hier. (pdf, 82 Kb)