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Der Ökospeicher Wulkow beteiligt sich erneut an der Ökofilmtour. An vier Mittwochabenden im März sowie am 1. April zeigt der Verein insgesamt 9 Wettbewerbsfilme und lädt zu Diskussionen ein. Das Themenspektrum reicht von Hunger und globaler Lebensmittelverschwendung bis hin zur Energiewende und zum Artenschutz. Den Auftakt bildet am 7. März der abendfüllende Dokumentarfilm "Taste the waste - die globale Lebensmittelverschwendung". Den Abschluss bildet am Sonntag ein Kinderfilmfest - als gemeinsame Veranstaltung mit dem Wulkower Naturkindergarten Grashüpfer. Das gesamte Wulkower Ökofilmprogramm mit weiterführenden Informationen gibt es unter: oekospeicher.de/de/termine.html
Bereits zum 7. Male startete am 12. Januar im Filmmuseum Potsdam die Ökofilmtour, das „längste Filmfestival Deutschlands“, das bis Mitte April durch rund 70 Festivalorte im Land Brandenburg touren wird.
Wie in den Jahren zuvor ist der Aufruf an die Filmemacher,
Fernsehstationen und Verleihfirmen auch diesmal auf eine große Resonanz
gestoßen – 120 Einreichungen, aus denen 41 Filme und 8 Kurzfilme für den
Wettbewerb und ein alle Altersstufen erreichendes Programm
zusammengestellt wurden. Das Festival des Umwelt- und
Naturfilms ist mehr als Kino. Es gibt in Deutschland wohl kein anderes
Festival, das so gezielt Umweltfilme, soziale Kernfragen unserer Zeit
und Zukunftsthemen miteinander verbindet. Diese Filme, die nicht aus
„Traumfabriken“ stammen, haben es oft auf ungünstigen Sendeplätzen im
Fernsehen oder in den Kinos schwer, Zuschauer zu erreichen. Dabei bieten
sie anspruchsvolle Unterhaltung im direkten Wortsinn: Als emotionaler
und thematischer Einstieg in Zuschauergespräche, wofür Filmemacher,
Wissenschaftler, Experten im Umwelt- und Naturschutz und Politiker
gewonnen werden, denn die Filme verlangen nach Diskussion.
Themen
wie globaler Klimawandel, Atomausstieg, Mobilität, Gesundheit, Konsum,
Frieden oder menschenwürdige und umweltverträgliche Globalisierung,
Artenschutz, Biodiversität oder Gefahren der Gentechnik stoßen auf das
Nachdenken über soziale Probleme, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und
Gewalt. Sensibilisierung für Natur und Umwelt schließt eben das
Zusammenleben der Menschen in ihrer Verbindung zur Umwelt mit ein. Dort,
wo kein sozialer Friede herrscht, wird auch die Natur bedrängt und
andererseits legt Umweltzerstörung die Grundlage für soziale Konflikte.
Der Film schafft es wie kaum ein anderes Medium, diese Wechselwirkungen
hervortreten zu lassen. Die Organisatoren – der Förderverein für
Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e. V. in Zusammenarbeit
mit einem Netzwerk Brandenburger Umwelt- und Naturschutzvereine und
ehrenamtlicher Initiativen - freuen sich auf die Begegnung mit den
Filmen und einem diskussionsfreudigen Publikum. Eine Fachjury
wird wieder Preise für den besten Naturfilm, die beste künstlerische
Leistung, die beste journalistische Leistung und den besten Kinder- und
Jugendfilm vergeben, aber auch das Publikum ist aufgerufen, seinen
Favoriten zu wählen. Mehr Infos unter www.oekofilmtour.de
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