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Folk am Speicher & 20 Jahre Ökospeicherverein PDF Drucken E-Mail

Auftritt der Workcamper beim Folkfest

Am 30. Juli 2011 gab es in Wulkow diesmal dop­pelten Grund zum Feiern. Zum vierten Mal wurde „Folk am Spei­cher“ ver­an­staltet. Zeit­gleich fei­erte der Ökospei­cher­verein seinen 20. Ge­burtstag. Auch das in­ter­na­tio­nale Work­camp und FÖJ (Frei­wil­liges Öko­lo­gi­sches Jahr) fand zum 20. Mal in Folge statt. Die Fei­er­lich­keiten wurden um 15 Uhr mit einer Rede des Vor­stands­mit­glieds Martin Merk im Anbau des Ökospei­chers er­öffnet: In 20 Jahren Ver­eins­ar­beit hätten viele Mit­streiter an Pro­jekten mit­ge­wirkt und ihre Spuren hin­ter­lassen. Sicht­bares Er­gebnis der letzt­jäh­rigen Ak­ti­vi­täten - der aus­ge­baute und viel­seitig ge­nutzte Spei­cher. An dieser Stelle wurde allen Mit­hel­fe­rinnen und Mit­hel­fern für ihre Un­ter­stüt­zung ge­dankt. Auch die zu­künf­tiger Ent­wick­lung des Ver­eins hänge vom En­ga­ge­ment und den Im­pulsen frei­wil­liger Helfer ab. 

Den Auf­takt zum Kul­tur­pro­gramm ge­stal­teten dann die dies­jäh­rigen Teil­nehmer des Work­camps in Zu­sam­men­ar­beit mit Ma­thias Nit­sche. In Al­pa­ka­pon­chos gehüllt spielte das in­ter­na­tio­nale En­semble Rhythmen und Me­lo­dien rund ums Thema La­tein­ame­rika. Mit Zam­poña (Pan­flöte) und Per­cus­sion lei­tete die Truppe ihren Bei­trag mit einem Stück zum tro­pi­schen Re­gen­wald ein, dessen tie­ri­sche Be­wohner  in  ihrem mor­gend­li­chen Er­wa­chen durch Forst­ma­schinen (Trom­meln) ge­stört wurden.

Im An­schluss gab Nit­sche mit seiner Gi­tarre und der welt­weit größten Pan­flöte zu Hin­ter­grund­play­back la­tein­ame­ri­ka­ni­sche Folk­lore zum Besten.

Im Anbau wurden der­weil fleißig „Rain­ma­ker“ ge­bas­telt und Dias von Pro­jekten der letzten 20 Jahre, sowie Film­zu­sam­men­schnitte ge­zeigt.

Am späten Nach­mittag saß man bei Kaffee, Ku­chen und Grill­wurst im Erd­ge­schoss des Spei­chers im „Café Hen­nes“ und konnte dabei  „Hoe­down“ aus Alt Ze­sch­dorf  lau­schen. Die zwei­köp­fige Band spielte neben ame­ri­ka­ni­schem Folk und Co­vern von Neil Young und Silly auch ei­gene Stücke. 

Am Abend wurde zur Musik der Co­ver­band „Li­ving Room“ im 1. Stock aus­ge­lassen ge­tanzt. Die neun Band­mit­glieder aus dem Oder­bruch über­zeugten mit ihren Co­vern der Rock- und Soul­klas­siker von Van Mor­rison, Nora Jones, Bill Withers und vielen mehr. Sän­gerin Heike Matzer riss mit ihrem En­thu­si­asmus und in­brüns­tiger Stimme auch den letzten Tanz­muffel auf die Bühne.  

Fazit: Trotz Dau­er­regen ein rundum ge­lun­gener Abend!

 

 

                                

 
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