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Arpad Pusztai - Whistleblower |
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Um die Gefahren gentechnisch veränderter
Lebensmittel und um das Schicksal eines Wissenschaftlers geht es
bei der Ökofilmtour am Mittwoch im Wulkower Ökospeicher. Um 20 Uhr
wird der Dokumentarfilm "Arpad Pusztai - Whistleblower" gezeigt.
Der Eintritt ist frei.
1998 gab der Biochemiker Arpad Pusztai einem britischen
Fernsehsender ein verhängnisvolles Interview. Nein, sagte Pusztai,
die gentechnisch veränderten Kartoffeln, an denen er gerade
forschte, würde er selbst nicht essen wollen. Das manipulierte
Gemüse hätte bei Fütterungsexperimenten mit Ratten zu
Organveränderungen geführt, berichtete Pusztai damals. Zwei Tage
später setzte ihn das schottische Forschungsinstitut, an dem er
beschäftigt war, vor die Tür.
Pusztai ließ sich nicht
einschüchtern und publizierte weiter seine Ergebnisse. Der Druck,
den die mit der Gentechnik verbandelten Forschungsunternehmen auf
den ungarischstämmigen Wissenschaftler ausübten, wurde selbst zum
Skandal. 2005 wurde Pusztai mit dem internationalen
Whistleblower-Preis geehrt.
Am 30.03. um 20 Uhr geht es bei "Water makes money" um das Geschäft mit dem Wasser ( Erstmals wird es
im Speicher am Sonntagvormittag (3.4.ab 10:30 Uhr) ein
Öko-Kinderkino-Spektakel geben. Gezeigt werden u.a. Filme über
das Leben am Teich. Verbunden wird das mit kleinen
Miniexkursionen und Basteleien.
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