|
|
 |
 |
 |
 |
Februar 2002
|
Kochen und Malochen
|
14.02.2009 Für Außenstehende hatte der Anblick vielleicht etwas verwirrend ameisenhaufenartiges. Viele Menschen trugen viele Dinge von einem Raum in den anderen, von einer Raumecke in die andere oder gleich ganz nach draußen. Sichtbarster Effekt: In der Mitte des ersten Obergeschosses sieht es nun schon sehr leer aus. Hier musste Platz geschaffen werden für eine Dauerausstellung zu erneuerbaren Energien und Umweltschutz, die durch ein spezielles Team betreut werden soll. Da das Geschoss bislang als Zwischenlager für viele Dinge diente, die dem Bau in den beiden oberen Etagen weichen mussten, aber (noch) nicht weggeschmissen werden sollten, waren intelligente Lösungen gefragt. So wurde der Werkstatt-Anbau schön aufgeräumt - vor allem zu dem Zweck, ihn - teilweise - wieder vollzustellen. Vieles jedoch, alte Möbelteile vor allem, fanden dann doch noch den Weg in den Sperrmüll. Deutliche Veränderungen gibt es auch im Erdgeschoss-Anbau. Das bisherige Lager ist ist nun leergeräumt, vergammelte Bretter und Schutt wurden entsorgt, fleißige Trümmerfrauen- und Männer klopften alte Ziegel frei. Verschiedene Schönheitsreparaturen und Reinigungsarbeiten waren in den Vereinsräumen im 2. Obergeschoss zu erledigen, wo es dann auch einen leckeren Eintopf mit Würstchen gab. Bilanz: Über 20 Mitwirkende haben ordentlich was geschafft.
|
|

Weg damit! Beim ersten Arbeitseinsatz 2009 wurde ordentlich was geschafft.

|
Nach oben
|
|
|
|
Nach oben
|
Senegal
|
18.02.2009 Wie ist das bei Euch mit dem Rassismus, gibt es auch Straßenkinder? Es waren keine Höflichkeitsfragen der senegalesischen Abiturienten, die Hanne und Manfred Hiekel auf ihrer Reise in den Senegal gestellt bekamen. Dorthin, wo sich am westlichsten Punkt von Afrika die Sahelzone mit den Tropen trifft, hatte es die beiden verschlagen. Schon lange engagieren sie sich für Begegnungen mit Schülern und Lehrern aus dem Land. So sind Freundschaften gewachsen. Kein Wunder, dass einige Afrikaner, die während des Vortrags von den Dias lächelten, schon mal in Wulkow waren und vielen bekannt vorkamen. Hiekels traten nicht als konsumierende Touristen auf sondern als Gäste von Freunden. Daher konnten sie nach ihrer Rückkehr den Wulkowern auch viel mehr erzählen als die üblichen Eindrücke von Strand und Hotel. Vom Leben in einem Lehrerhaushalt, vom Alltag in einer Schule, von Abenteuern auf Einkaufstouren in klapprigen Taxis. Nicht ganz ungefährlich war es, als einem der Autos während der Fahrt in die Hauptstadt Dakar plötzlich ein Rad abriss - zum Glück wurde niemand verletzt. Abenteuerlich war gewiss auch eine Bahnfahrt, die Ex-Eisenbahner Manfred Hiekel unbedingt unternehmen wollte. Zwei Stunden für knapp 30 Kilometer in einem hoffnungslos überfüllten Zug, mit wildfremden Menschen auf dem Schoß und anderen, die wie Trauben an den Wagen hingen. Irgendetwas um die 30 Cent kostete die Fahrt. Ein Liter Milch hingegen umgerechnet 1,50 Euro. Ausflüge führten die Wulkower auch in den tropischen Süden des Landes und auf die Sklaveninsel Goree. Inschriften dort ziehen Parallelen zu Auschwitz und anderen Nazi-Konzentrationslagern. Rund zehn Millionen Afrikaner wurden hier bis 1848 gesammelt, gebrandmarkt und als Sklaven nach Amerika verschifft. Eine "Pforte ohne Wiederkehr" erinnert an das schreckliche Kapitel. Hiekels lernten den Senegal als weitgehend friedliches Land kennen (eine kleine Unruheprovinz existiert im Süden) und erlebten ausschließlich gastfreundliche und hilfsbereite Menschen.
|
|

Auf der Schulbank hat auch Familie Hiekel im Senegal gesessen

|
Nach oben
|
|
 |